Kategorie: Kirche und Friedhöfe

Der Dreifaltigkeitsfriedhof II

O ewich is so lanck – Philosophisch-heiterer Spaziergang   Bei diesem philosophisch-heiteren Spaziergang führen wir Sie über den 1825 eröffneten Dreifaltigkeitsfriedhof II in Kreuzberg. Dieser Kirchhof ist Ruhestädte klassischer und romantischer Dichterinnen und Dichter, Maler und Liebhaberinnen, Tummelplatz von zutraulichen Eichhörnchen und gewagten Grabmalfantasien – etwa ein griechischer Tempel unweit eines ägyptisierenden Grabmals. Auch der […]

Der jüdische Friedhof Weißensee

  Von Aschrott bis Ury   Die jüdischen Begräbnisplätze Berlins sind untrennbar verbunden mit der brandenburgischen und preußischen Geschichte. Sie legen Zeugnis ab vom wechselvollen Verlauf von Assimilation und Toleranz, aber auch von Verfolgung und Vernichtung. Der 1880 eröffnete Friedhof der Jüdischen Gemeinde in Weißensee ist flächenmäßig Europas größter jüdischer Friedhof und beherbergt etwa 115.000 […]

Schläft ein Lied in allen Dingen

  Eine klingende Führung auf dem „Musiker-Friedhof“ in Berlin Mitte   Auf dem Friedhof der Sophiengemeinde an der Invalidenstraße sind eine Reihe bedeutender Musiker bestattet. Die Gräber der Komponisten Walter Kollo und Albert Lortzing und des Königlichen Musikdirektors Adolf Zander finden sich dort ebenso wie die des Klavierbauers Carl Bechstein und das Grab des letzten Bach-Enkels […]

NS-Zwangsarbeiter im kirchlichen Friedhofslager in Berlin-Neukölln

  42 christliche Gemeinden betrieben von 1942 bis 1945 gemeinsam mit der Evangelischen Landeskirche Berlin ein Zwangsarbeiterlager auf dem St. Thomas-Friedhof. Im hinteren Winkel des Friedhofs, verborgen vor den Blicken Neugieriger, standen Baracken für die etwa 100 »Ostarbeiter«. Die zum Großteil aus der Ukraine und Russland stammenden, meist jugendlichen Zwangsarbeiter, litten unter Mangelernährung und Kälte, […]

Vom Armen- zum Prominentenfriedhof

  Die Kirchhöfe vor dem Halleschen Tor   Eine grüne Oase in Kreuzberg – ein Quadratkilometer Preußen im unpreußischen Szenebezirk: Wo man das findet? Auf den benachbarten Kirchhöfen vor dem Hallischen Tor, die im Besitz von fünf Berliner Gemeinden sind. Ursprünglich vorwiegend als Armenfriedhof genutzt, wurde diese Anlage vor allem im 19. Jahrhundert eine der […]

Fontane eingemauert

  Die Friedhöfe an der Liesenstraße vor und nach dem Bau der Berliner Mauer   Vier bedeutende Friedhöfe befinden sich in der Liesenstraße in Berlin Mitte. Noch heute kann man hier zahlreiche künstlerisch wertvolle Grabanlagen und Bauten sowie die letzten Ruhestätten bekannter Persönlichkeiten wie Theodor Fontane, Hotelier Lorenz Adlon und Zirkusdirektor Paul Busch finden. Der […]

Glaubensfragen

  Die frühen Grabstätten des Dorotheenstädtischen Friedhofs   Die letzte Ruhestätte ist oft eine Bekenntnisfrage – die Entscheidung für oder gegen einen Friedhof kann viel über den Glauben des Bestatteten erzählen. Die evangelischen Kirchengemeinden derDorotheenstadt und des Friedrichswerder verlegten gegen Ende des 18. Jahrhunderts ihre Friedhöfe an das Oranienburger Tor hinter die damalige Stadtmauer. Die […]