Kategorie: Kirche und Geistesgeschichte

Tolerantes Berlin?

  Zufluchtsorte für Glaubensflüchtlinge   Berlin hat Zuwanderern und Menschen, die wegen ihres Glaubens verfolgt wurden, schon immer Zuflucht gewährt: Der Französische Dom am Gendarmenmarkt gab seit Anfang des 18. Jahrhunderts den protestantischen Hugenotten nach ihrer Vertreibung eine neue Heimat. Ganz in der Nähe erhielten die katholischen Zuwanderer aus Schlesien etwa 50 Jahre später von […]

Opposition in der DDR

Die Umweltbibliothek an der Zionskirche   Die Evangelische Kirche bildete schon ab den 50er Jahren in vielerlei Hinsicht die Basis der Oppositionsarbeit in der DDR. Da sie die einzige landesweit präsente und vom Staat unabhängige Organisationsstruktur war, fanden hier oppositionelle Gruppen häufig den nötigen Freiraum, um abseits vom staatlichen Diktat zu arbeiten und Veranstaltungen zu […]

Jeder nach seiner Façon…

  Der aufgeklärte Friedrich baut sich seine Stadt   Berlin ist seit Jahrhunderten eine Einwanderungsstadt. Frühe Zeugnisse davon lassen sich am Gendarmenmarkt finden, wo sich der Deutsche und der Französische Dom gegenüber stehen. Die katholische Hedwigskathedrale befindet sich in unmittelbarer Nähe. Die Führung hinterfragt das tolerante Berlin, den aufgeklärten Friedrich II. und zeigt, wie nach […]

Der „verrückte“ Luther

Reformation in Berlin   Das Lutherdenkmal ist ein Überbleibsel des mächtigen Denkmalkomplexes auf dem Neuen Markt. Es wurde verschoben und verrückt nach Weißensee, dann wieder nach Mitte gebracht und neben der St. Marienkirche abgestellt. Dort steht das drei Meter hohe Denkmal derzeit etwas verborgen an der Nord-Seite der Kirche. Aktuell diskutiert man über eine angemessene […]