Kategorie: Kirche und Krieg, Teilung Berlins und Mauerfall

Vergessene Kirchen in Mitte

  Was vom Bombenhagel übrigblieb   Diese Führung geht den Spuren verlorener und vergessener Gemeinde- und Stadtgeschichten nach. Wir beginnen die Führung am Gendarmenmarkt, wo die Geschichte der beiden dortigen Kirchen – der Deutschen Kirche und der Französischen Friedrichstadtkirche erläutert wird. Sie gehören ganz gewiss nicht zu den vergessenen Kirchen, wurden aber im II. Weltkrieg […]

Kirche in der Exklave

  Steinstücken gestern und heute   Vom Potsdamer Stadtgebiet in Griebnitzsee geht es direkt am Campus der Universität Potsdam  vorbei zu den Wohnhäusern von Steinstücken, die noch zu Berlin gehören. Bei einem Rundgang durch die einstige Exklave Steinstücken wird über die besondere Situation der Siedlung in den letzten 60 Jahren berichtet. Wie war das Leben […]

Mauerdramen

  Die Gedenkstätte Berliner Mauer und die Kapelle der Versöhnung   Mauerbau 1961: Familien werden getrennt, Freunde können sich nicht mehr besuchen, eine Stadt wird geteilt. Häuser werden zwangsgeräumt und Dächer mit Sperren versehen. International bekannt ist das Foto des jungen Bereitschaftspolizisten Conrad Schumann, der am 15. August 1961 über Stacheldrahtrollen hinweg in das Gebiet […]

Widerstand aus Glaubensgründen

  Stätten der Gegner der NS-Diktatur   Das Attentat am 20. Juli 1944 ist als bedeutendster Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus in die Geschichte eingegangen. Die Namen der am Attentat Beteiligten sind vielen bekannt. Wir erinnern bei dieser Führung aber auch an viele mutige Frauen und Männer, deren Namen nur selten […]

Orte der Erinnerung

  NS-Gedenkstätten in der Berliner Innenstadt   Auf dem heutigen Gelände der »Topographie des Terrors« standen von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors. Hier befanden sich das Geheime Staatspolizeiamt mit eigenem »Hausgefängnis«, die Reichsführung-SS und während des II. Weltkriegs auch das Reichssicherheitshauptamt. 1987 wurde das Gelände im Rahmen der 750-Jahr-Feier Berlins unter […]

Stätten des Umsturzes von 1989

Orte der Kerzenrevolution   In Berlin dominierten nach 1989 Aufbruch und Wandel die Stimmung – auch in der kirchlichen Landschaft. Diese Stadttour führt zu Orten, die 1989 zu Stätten der Revolution in der DDR wurden. Von der Zionskirche aus, an der einst Dietrich Bonhoeffer predigte und Mitglieder der DDR-Opposition die »Umweltbibliothek« betrieben, geht es weiter […]

Zwischen Libeskind, Dutschke und Springer

  Die Lindenstrasse   Die Lindenstraße ist eine der ältesten Straßen Berlins und beheimatet mit dem Collegienhaus das älteste noch erhaltene Gebäude in Kreuzberg. Heute hat das Jüdische Museum hier sein Domizil. Sie war früher eine der Hauptstraßen zwischen den Stadtbezirken Kreuzberg und Mitte. Heute treffen sich hier ironischerweise die Rudi-Dutschke- und die Axel-Springer-Straße. Der […]

Die Arbeiterpaläste an der Karl-Marx-Allee

  Der Zuckerbäckerstil des sozialistischen Klassizismus     Diese Führung nimmt die Teilnehmer ein Stück weit mit entlang der Karl-Marx-Allee, die sich insgesamt mit fast drei  Kilometern Länge vom Alexanderplatz Richtung Osten zieht. Hier entstand nach verheerenden Kriegszerstörungen 1952-60 die wohl monumentalste Straßenbebauung des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Die Straße wurde auf 90 Meter verbreitert, […]

Traum und Trauma des 17. Juni

  „Freiheit wollen wir!“ – Der Aufstand in der DDR 1953   Tausende Arbeiter haben am 16. Juni 1953 in Ost-Berlin gegen eine zehnprozentige Normerhöhung protestiert und freie Wahlen gefordert. Am 17. Juni erfasste der Aufstand die ganze DDR. Hunderttausende nahmen an Streiks und Protestaktionen teil. Als der Aufstand von sowjetischen Panzern niedergeschlagen wurde, entwickelte […]