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75 Jahre nach dem missglückten Attentat auf Hitler – Was bleibt vom Widerstand in Erinnerung?

25. März 2018um 14:00 - 16:30

Kosten: €12

 

 

topografieDas Attentat am 20. Juli 1944 ist als bedeutendster Umsturzversuch des militärischen Widerstandes in der Zeit des Nationalsozialismus in die Geschichte eingegangen. Die Namen der am Attentat Beteiligten sind vielen bekannt. Wir erinnern bei dieser Führung aber auch an viele mutige Frauen und Männer, deren Namen nur selten in den Geschichtsbüchern stehen.

Wer kennt schon den Offizier Rudolf Gersdorff, der am 21. März 1943 ein Selbstmord-Attentat plante, um Hitler zu töten? In der St. Hedwigs-Kathedrale wirkte der katholische Geistliche Bernhard Lichtenberg, der sich während der nationalsozialistischen Diktatur öffentlich für Verfolgte einsetzte.

Die Führung geht weiter über die Gedenkstätte Topographie des Terrors, vorbei am Standort des ehemaligen Volksgerichtshofs  bis zur Tiergartenstraße 4. Hier erinnert eine Tafel an Aktion T4, eine gebräuchlich gewordene Bezeichnung für die systematische Ermordung von Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen in der NS-Zeit.

Weiter geht es zur Matthäikirche am Kulturforum, in der der berühmte Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer ordiniert wurde. Die Tour endet in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand.

Führung: Ralph Jakisch

Treffpunkt: vor der Marienkirche, Karl-Liebknecht-Straße 8, 10178 Berlin

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