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Die Gründung von Groß-Berlin 1920 – Und die Folgen für die Rummelsburger und Stralauer

26 April von 14:00 - 16:00

Kosten: 10€

Groß-BerlinDas Fischerdorf Stralau hat eine längere Geschichte als Berlin, denn die Wenden siedelten schon im 12. Jahrhundert. Durch den jetzt Rummelsburger See führte in grauer Vorzeit eine Furt der Handelsstraße von Lichtenberg kommend in Richtung Mariendorf. Östlich von Berlin bildete sich ein Vergnügungsgebiet hier aus, bis durch den Bau des Armenhauses in Rummelsburg und die Industrialisierung Stralaus eine vollständige Veränderung geschah. Die Landgemeinde Stralau, zu der ab 1874 Rummelsburg gehörte, war eine wohlhabende Gemeinde, die 1909 sogar ein eigenes Pfarramt erhielt. Als der preußische Landtag am 21. April 1909 die Bildung von Groß-Berlin beschloss, verlor diese Landgemeinde ihre Selbständigkeit und wurde sogar geteilt und zwei neu gebildeten Stadtbezirken zugeschlagen. Bereits durch den Bau der Ringbahn war der Markgrafendamm von Stralau räumlich getrennt und nun trennte auch die Spitze des Rummelsburger Sees noch die beiden Teile Stralau und Rummelsburg. Das Rathaus in Alt-Stralau 50 wurde aufgelöst und der Ort nur noch ein Appendix von Friedrichshain, aber man war nun „Berliner“!

Treffpunkt: Alt-Stralau/Ecke Kynaststraße

Stadtführer: Dr. Uwe Nübel