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Auf dem „Pfad der Erinnerung“ durch die Gedenkregion Plötzensee

14 September von 14:00 - 17:00

Kosten: 12€

Gedenkstätte PlötzenseeIm Hinrichtungsschuppen des Gefängnisses Plötzensee (heute Gedenkstätte) in Charlottenburg-Nord wurden in der NS-Zeit etwa 3.000 zum Tode Verurteilte hingerichtet, darunter viele Menschen des Widerstandes (z.B. der katholische Priester Alfred Delp, der Protestant Helmuth James von Moltke oder die orthodoxe Jugendliche Liane Berkowitz).

Nach dem 2. Weltkrieg entwickelte sich das Gebiet zur Gedenkregion: Straßen und Schulen tragen die Namen von Widerstandskämpfer*innen, und insgesamt drei Kirchen fühlen sich dem Gedenken an die Opfer von Plötzensee verpflichtet: Die Kath. Gedenkkirche Maria Regina Martyrum ist die zentrale Gedächtniskirche der deutschen Katholiken für die Blutzeugen der Jahre 1933 bis 1945, die Ev. Gedenkkirche Plötzensee verfügt mit dem „Plötzenseer Totentanz“ von Alfred Hrdlicka über ein überregional bedeutsames Kunstwerk. Auch die Ev. Sühne-Christi-Kirche erinnert mit ihrer Gedenkmauer an Schreckensorte des 20. Jahrhunderts.

Der „Pfad der Erinnerung“ verbindet alle vier Gedenkorte, die bei der Führung besichtigt und erläutert werden.

Treffpunkt: Gedenkstätte Plötzensee, Hüttigpfad 16, 13627 Berlin (Anfahrt: Bus 123 Haltestelle Gedenkstätte Plötzensee oder S-Bhf. Beusselstraße (Ringbahn) plus ca. 10 Minuten Fußweg

Endpunkt: Sühne-Christi-Kirche, Toeplerstr. 1, 13627 Berlin (Bus 123 und U-Bhf. Halemweg/U7)

Stadtführer: Michael Maillard

für Stadtwanderer