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„Kirche muss Kirche bleiben“ Ein Prenzlauer-Berg-Pfarrer und seine Gemeinde in der NS-Zeit

11 August von 14:00 - 16:00

Kosten: 10€

FlötenkreisJohannes Schwartzkopff war Domprediger in Güstrow. Sofort nach der Machtübernahme hatte er dort zusammen mit anderen den Pfarrernotbund gegründet und wurde wegen wegen „Herabwürdigung“ des nationalsozialistischen Staates zu vier Monaten Haft verurteilt.

Bald entwickelte sich eine Freundschaft zu Ernst Barlach. Schwartzkopff sprach die Worte zur Einweihung des „Schwebenden“ im Dom.

1937 wechselte er in die Immanuel-Gemeinde in Prenzlauer Berg. Es erwartete ihn eine große Gruppe der „Bekennenden Kirche“. Sie versteckten jüdische Kinder, pflegten das Werk des „entarteten“ Ernst Barlach, widerstanden der „Aktion Gnadentod“ und gründeten mit den Konfirmanden außerhalb der Hitlerjugend den legendären Flötenkreis.

Die Strecke führt auf den Spuren jüdischer Familien, wie auch Hans Rosenthals, zu Verstecken rund um den Kollwitzplatz, dem KZ Wasserturm und der Synagoge Rykestrasse zur  Immanuelkirchstrasse und Winsstrasse.

Treffpunkt: Immanuelkirchstr.1 vor der Kirche

Stadtführerin: Irmela Orland