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Die Mauergedenkstätte – Dokumentarische, künstlerische und spirituelle Formen des Gedenkens

10 Juni um 14:00 - 16:00

Kosten: €10

 

berliner mauer 1989 westseite_foto DWMauerbau 1961: Familien werden getrennt, Freunde können sich nicht mehr besuchen, eine Stadt wird geteilt. Häuser werden zwangsgeräumt und Dächer mit Sperren versehen.

International bekannt ist das Foto des jungen Bereitschaftspolizisten Conrad Schumann, der am 15. August 1961 über Stacheldrahtrollen hinweg in das Gebiet des französischen Sektors sprang und dabei seine Maschinenpistole wegwarf. Der Vorfall ereignete sich an der Ecke Bernauer/Ruppiner Straße.

Von Hauskellern in der Bernauer Straße aus wurden Fluchttunnel in den lehmigen Boden getrieben: Der Tunnel 29 endete 1962 in der Schönholzer Straße 7. Viele Ost-Berliner, von der Großmutter bis zum Kleinkind, krochen damals – von den Grenzwachen unbemerkt – in den Westteil der Stadt.

Auf einem Teilabschnitt der an der Bernauer Straße gelegenen Grenzbefestigungsanlagen wurde 1998 die Gedenkstätte Berliner Mauer eingerichtet. In unmittelbarer Nähe befindet sich die Kapelle der Versöhnung, deren Besichtigung ebenfalls Bestandteil der Führung ist.

Stadtführerin: Nicola Hochkeppel

Treffpunkt: am S-Bahnhof Nordbahnhof, Ausgang Gartenstraße