Schlagwort: Führungen

Allet wird uffjehübscht! Die 750-Jahr-Feier in Berlin – Eine Führung rund um den Gendarmenmarkt

Zur 750-Jahr-Feier Berlins 1987 wurden ehrgeizige Bauprojekte im Ost- wie im Westteil in Angriff genommen. Vor allem die DDR-Regierung wollte präsentieren, wozu dieses kleine Land fähig ist. Auch am Gendarmenmarkt wurde emsig gebaut, rekonstruiert und restauriert. Bei unserer Führung rund um den Gendarmenmarkt erfahren Sie Wissenwertes zur Entstehung des Platzes und der umliegenden imposanten Gebäude, […]

Allem Anfang wohnt ein Zaudern inne… – Eine Spurensuche nach Zeugnissen der Berliner Reformation

  Auf Spurensuche in der Altstadt Berlins   Etwas verspätet, dafür aber friedlich, vollzog das heutige Gebiet Berlin-Brandenburg unter Kurfürst Joachim II. die Reformation. Das Lutherische Abendmahl gab es zum ersten Mal am 1. und 2. November 1539 in der Spandauer Nikolaikirche und in der Berliner Nikolaikirche. Die Führung beginnt am ursprünglichen Standort der Hof- […]

Die St. Marienkirche – Kunstwerke des Barock in der gotischen Halle

Die mittelalterliche St. Marienkirche ist die älteste Berliner Kirche in der noch gottesdienstliches Leben stattfindet. Sie hat Kriegswirren und städtebauliche Veränderungen im Umfeld erstaunlich gut überstanden und birgt zudem Kunstschätze von unermesslichem Wert. Diese Führung gewährt Ihnen einen Einblick in die bewegte Geschichte dieser Kirche. Aber auch über das aktuelle Gemeindeleben und die Aktivitäten in […]

„Ich will wirken in dieser Zeit…“ Eine Führung auf den Spuren von Käthe Kollwitz zu ihrem 150. Geburtstag

Die berühmte Grafikerin, Malerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz (geb. Schmidt) wurde am 8. Juli 1867 in Königsberg geboren. Nach der Heirat mit dem Arzt Karl Kollwitz zog sie in den Arbeiterbezirk Prenzlauer Berg. In diesem Stadtgebiet wollen wir den Spuren dieser Künstlerin nachgehen. Wie sah es damals in den Straßen und Wohnungen hier aus? Was […]

Berlin, wie haste Dir verändert! Alte City West – zwischen Kyrie, KaDeWe und Kurfüstendamm

Der Neue Westen entwickelte sich während der Kaiserzeit als Pendant zum alten Stadtzentrum im Ortsteil Mitte zu einem Geschäfts- und Vergnügungszentrum. Neben dem Kaufhaus des Westens entstanden auch bedeutende kulturelle Einrichtungen. In der Zeit der Weimarer Republik wurde der Neue Westen zu einem Synonym der „Goldenen Zwanziger Jahre“. Wir führen Sie unter anderem an der […]

Berlin, wie haste Dir verändert! Die St. Marienkirche – Zwischen Rathaus, Rabatten und Reformatoren

Der Alexanderplatz: Wahrzeichen Berlins mit dem berühmten Fernsehturm, dem Roten Rathaus und der Weltzeituhr – gleichzeitig Symbol der stetigen Veränderung der Stadt. Dass es sich um einen der ältesten Plätze Berlins handelt, ist zwischen Hochhäusern, Einkaufszentren und verkehrsreichen Straßen kaum zu erahnen. Die St. Marienkirche jedoch steht seit dem Mittelalter an diesem Platz und trotzte […]

„Freiheit wollen wir!“ – Traum und Trauma des 17. Juni 1953

  Tausende Arbeiter haben am 16. Juni 1953 in Ost-Berlin gegen eine zehnprozentige Normerhöhung protestiert und freie Wahlen gefordert. Am 17. Juni erfasste der Aufstand die ganze DDR. Hunderttausende nahmen an Streiks und Protestaktionen teil. Als der Aufstand von sowjetischen Panzern niedergeschlagen wurde,entwickelte sich die Erinnerung an den 17. Juni 1953 zu einem Trauma in […]

Die Mauergedenkstätte – Dokumentarische, künstlerische und spirituelle Formen des Gedenkens

  Mauerbau 1961: Familien werden getrennt, Freunde können sich nicht mehr besuchen, eine Stadt wird geteilt. Häuser werden zwangsgeräumt und Dächer mit Sperren versehen. International bekannt ist das Foto des jungen Bereitschaftspolizisten Conrad Schumann, der am 15. August 1961 über Stacheldrahtrollen hinweg in das Gebiet des französischen Sektors sprang und dabei seine Maschinenpistole wegwarf. Der […]

Von Ohnesorg bis zur RAF – Kirche im Spannungsfeld der außerparlamentarischen Opposition und der RAF

Am 02. Juni 1967 wurde der Student Benno Ohnesorg von dem Polizisten Karl-Heinz Kurras während der Proteste gegen den Schah von Persien erschossen. Dieses Ereignis hat die damals noch junge Bundesrepublik nachhaltig verändert: Der studentische Protest gegen Ausbeutung und Unterdrückung in den Ländern der sogenannten Dritten Welt und die Forderung nach einer radikalen Demokratisierung im […]

Von Aschrott bis Ury – Der jüdische Friedhof Weißensee

  Die jüdischen Begräbnisplätze Berlins sind untrennbar verbunden mit der brandenburgischen und preußischen Geschichte. Sie legen Zeugnis ab vom wechselvollen Verlauf von Assimilation und Toleranz, aber auch von Verfolgung und Vernichtung. Der 1880 eröffnete Friedhof der Jüdischen Gemeinde in Weißensee ist flächenmäßig Europas größter jüdischer Friedhof und beherbergt ca. 115.000 Grabstätten. In der Zeit der […]