Vom lebendigen Stadtzentrum zur vernachlässigten Einöde - Rund um den Anhalter Bahnhof

Am Rande von Kreuzberg unweit des Potsdamer Platzes lag einst das riesige Areal des Anhalter Bahnhofs.

Er war einer der wichtigsten Kopf-Bahnhöfe Berlins, der die Reisenden in den Süden brachte und die Ankommenden unmittelbar ins Herz der Stadt entließ.

Hotels und Gaststätten, Theater und Varietés lagen rundherum und machten die Gegend zu einem pulsierenden Zentrum Berlins.

Nach Krieg und Zerstörung und dem Mauerbau verfiel der Ort und wurde zum Randgebiet im ehemaligen West-Berlin.

Nur die Ruine des Eingangsportals stand trotzig inmitten einer städtischen Einöde.

Was ist heute aus dieser Gegend geworden?

Ein Ort der Widersprüche, der anzieht und abstößt?

Rund um das Bahnhofsgelände wollen wir diesen Fragen nachgehen.

Treffpunkt: An der Ruine des Anhalter Bahnhofs (straßenseitig zur Stresemannstraße)

Stadtführer: Ralph Jakisch

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung.

Foto: Ralph Jakisch

Kosten: 14 €

Termin: 11. Oktober 26 14:00 - 16:00