Bis in alle Ewigkeit - Ein Rundgang am Ewigkeitssonntag über den Dorotheenstädtischen Friedhof

Am Ewigkeitssonntag etwas zur Ewigkeit: Anfang und Ende begegnen sich. Viele, mit denen wir etwas anfangen können, zeigen aufs Ende aber geben uns auch Raum, über die eigene Gültigkeit zu sinnieren. Sie alle liegen hier erinnert begraben.

Dialoge öffnen sich: Brechts Mutter Courage spielt Helene Weigel. Frau Anna Seghers sieht die Mauer in den Köpfen, ebenso wie die anderen, bedenkt sehr kritisch und bespricht es – naheliegend -  mit Herbert Marcuse, was Fritz Teufel von nebenan bewitzelt. Für August Borsig ist es zu viel Dampf und Friedrich Stüler müsste mit Friedrich Schinkel vieles neu bauen. Christa Wolf lässt Kassandra weissagen, damit Egon Bahr den Osten und den Westen zusammenführt.

Ganz viele Zeit-Begegnungen mit Zeitgenossen*innen früherer Zeiten wollen wir herbeiführen. Und vieles mehr.  Alle gehören sie in der Ewigkeit mitten ins Leben.

Das zeigen wir auf dem berühmten Dorotheenstädtischen Friedhof.

Referent: Günter Leitner, Zeithistoriker, Stadtführer, Trauerredner

Treffpunkt: Chausseestr. 126, Lutherdenkmal

Für Gehbehinderte geeignet

Foto: Günter Leitner

Kosten: 12 €

Termin: 24. November 24 13:00 - 15:00