Gasometer, Gleise und Geschichte - Die "Rote Insel" in Schöneberg

Die "Rote Insel" in Schöneberg ist ein bemerkenswerter Stadtteil zwischen S-Bahn-Gleisen und dem Gasometer, in unmittelbarer Nähe zum Südkreuz. Der Name rührt von dem Arbeiterviertel, das sich hier zu Beginn des Kaiserreichs gebildet hat und bis 1933 vorwiegend "rot" wählte.

Doch das Viertel bietet noch mehr interessante Orte, wie die Königin-Luise-Gedächtniskirche oder den Zwölf-Apostel-Friedhof, eine dichte gründerzeitliche Bebauung und Wohnorte berühmter Persönlichkeiten wie Hildegard Knef oder Theodor Heuss. Marlene Dietrich wurde in diesem Kiez geboren.

Treffpunkt: am S-Bahnhof Julius-Leber-Brücke an der Ecke Kolonnen-/Leberstraße

Stadtführer: Ralph Jakisch

für Stadtwanderer

Bild: Wikipedia

Kosten: 12 €

Termin: 4. Juni 23 14:00 - 16:00