Die Schöne in Mitte - 300 Jahre Sophienkirche

 

Man kann es sich heute kaum mehr vorstellen: Als die Sophienkirche in der Nähe des Hackeschen Marktes 1713 eingeweiht wurde, war das heute zum Zentrum Berlins zählende Gebiet fast unbebaut.

Die als sogenannter „Quersaalbau“ errichtete Kirche erhielt ihren Namen nach Königin Sophie Louise, die das Patronat für die neue Kirche übernommen hatte.

Die Sophienkirche ist an der Großen Hamburger Straße gelegen, die auch „Straße der Toleranz“ genannt wurde. Hier lagen der jüdische Friedhof, das jüdische Altersheim, das katholische St. Hedwigskrankenhaus und die evangelische Sophienkirche beieinander und sie galt damit als Begegnungsstätte von drei Religionen.

Die Kirche blieb während des Zweiten Weltkriegs nahezu unzerstört und zeigt sich heute im Wesentlichen in der Form, die sie 1892 erhalten hat. Der frisch renovierte Turm bietet sich so dar, wie der Soldatenkönig ihn gebaut hat.

Die Führung informiert die Teilnehmer über 300 Jahre wechselvolle Gemeindegeschichte und bezieht auch den umliegenden Kirchpark ein, wo Grabmale und Gedenktafeln an namhafte Gemeindeglieder wie die Dichterin Anna Louisa Karsch oder den Direktor der Singakademie Carl Friedrich Zelter erinnern.

Führung: Clemens Krause, Kreiskirchlicher Archivpfleger

Treffpunkt: vor der Sophienkirche, Große Hamburger Straße 31, 10115 Berlin

Dauer: ca. 2 Stunden

Kosten: 10 €

Um Anmeldung wird gebeten unter Tel.: 030/ 25 81 85 112 oder per mail.

Kosten:

Termin: 16. Juni 13 16:00 - 18:00